Ab und zu merkt man, dass es Leute gibt, die Bier richtig gut zapfen und mit einer idealen Temperatur versehen können. Das war gestern hier der Fall, womit nichts gegen den Wein gesagt ist. Alle anderen Details stimmten ebenfalls (bis hin - mit Verlaub und nicht ohne Bedeutung - bis hin zu den Toiletten. Die Musik war leise (war überhaupt welche am Start?), die Nachbartische überwiegend weit genug weg. Wer am Anfang nach einem Aufhänger für die ersten Gesprächsfetzen suchte, fand ihn in als Dekoration ausgelegten Gegenständen musealer Art, z.b. in einem alten Zapfhahn, einer ebensolchen Ruderdolle oder Ähnlichem. Die Zeit, die zwischen Bestellung und Service und zwischen den einzelnen Gängen verstrich, war hervorragend bemessen und nicht nicht zuletzt eines von mehreren  Indizien dafür, dass alles "ad-hoc" und "Hand-made" zubereitet wurde, vom Gruß aus der Küche bis zur Crêpe mit einer Schoko-Sauce, die nicht von Dr. Oetker stammte , bis hin auch zu einer Zabaione, die ebenfalls zeigte, dass es in einem Restaurant unter der Kategorie "Deutsche Küche" nicht unbedingt "Rote Grütze" sein muss.. Die Herrin des Hauses servierte mit  Aufmerksamkeit, Geduld, Charme und Humor. Die allerbesten Rahmenbedingungen für einen gelungenen Abend. - Vielen Dank!